DIARY

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Spielplatz

Nicht Anschubs geben müssen; keine kreischende Bewundern: Bravo, das kannst du ja auch schon?! Keine Angst vor Waghalsigkeit. Auf dem verstummten Spielplatz, allein. Keine Knutschbackfische, die sich hysterisch kichernd schaukeln lassen, von ihren zu kessen Knaben. (Noch) keine Drogenspritzer. Am Abend, nach dem Regen. Die fingierte Welt unbenutzt wie eine nächtliche Bibliothek. Unheimlich. Irritiert frage ich mich, wer ich hier bin: kein Vater, auch kein Opa. Sentimentaler Störenfried? Nein, ich bin mit dem Regenduft und den verlassenen Geräten allein. Auf der Strasse faucht der Verkehr.

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